Unzucht

Wie alles anfing

Unzucht
Ich weiß noch ganz genau wie alles anfing
Ich weiß noch, wo und wer, doch nicht warum
Der Mund verbrannt am Kerosin des Leichtsinns
Zum Schrei geweitet blieb er stumm

Zerrissen von den selbstgeweckten Hunden
Füll ich den Kelch ein letztes Mal
Die Welt bleibt stehen, doch das nur für Sekunden
Ein Tropfen wird im Fluge schal

In Galerien, gefüllt mit Blut und Eisen
Im Turm, gebaut aus Wut und Stahl
In Elfenbein, steril verwaisend
Wird die Sekunde zäh zur Qual

Als die Synapsen sich vom Willen erlösten
Süßer Zerfall, seltsam befreit
Wie kann mich Selbstzerstörung trösten?
Ein anderer Weg schien mir zu weit

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