Fjoergyn

Des winters schmach

Fjoergyn
Einst gebar das Eis solch Leben
Dessen Name nie verklingt
Geprägt durch Stolz und kühnes Streben
Wie es der Volksmund heut besingt

Starr die Blüten gleich Kristall
Tief im Schnee der Zeit gebettet
Blühen schweigend im Zerfall
Bis zum Herbst, der sie errettet

Gleich dem Grün aus jener Zeit
War der Mensch des Winters Kind
Durch das Eis im Licht geweiht
Geküsst, genährt vom kühlen Wind

Doch die Jahre gingen schnell
Niemand wird ihn je gedenken
Des Winters rauhes, kaltes Fell
Ein neues Heim zu schenken

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