Loikaemie

Als ich vierzehn war

Loikaemie
Als ich vierzehn war sagt mein Vater zu mir
Du siehst zum Kotzen aus, deine Haare fallen aus
Was ist aus dir geworden, ich erkenne dich nicht mehr
Bist du noch mein Sohn oder sonstirgendwer
Ich fang zu diskutieren an, er schubst mich an die Wand
Schlage doch zu, erhebe deine Hand
So hälst du mich nicht, nicht mehr bei dir
Eine glückliche Familie, ja das waren wir

Ich gehe jetzt, suche meine eigene, heile Welt
Will eh' schon lange tun, was mir gefällt
Ich sehe ein paar Jungen mit kurzem Haar wie ich
Ich gehe auf sie zu, doch sie beachten mich nicht
Sie rauchen Zigaretten, vor der Schule sah ich sie
Sie fahren große Autos, doch sie sah'n mich nie
Ich suche ihre Beachtung, wie mach' ich das bloß
Ich klau' einfach ein Auto, nicht zu klein und nicht zu groß
Jetzt hab' ich was ich will, sie reden mit mir
Wir sind wie alte Freunde, trinken zusamm' Bier
Doch was ich nicht wußte, das ist nichts für mich
Sie haben and're Werte, andere als ich
Sie schlagen, rauben, dealen für Geld
Richtige Freunde gibt's für sie nicht auf der Welt
Ich hab' genug von dieser Welt, ich bin jetzt soweit
Ich geh' zu meinem Vater bis zum nächsten Streit

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